Wen - betreuen wir?



Regelkindergartengruppe

(Wiesenkinder, Löwenzahnkinder, Pusteblumenkinder)

Die Regelkindergartengruppe wird von ca. 40 Kindern zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr besucht. 2 Erzieher, 1 Berufspraktikant und eine Kinderpflegerin sorgen für eine liebevollen und wertschätzenden Umgang und bieten Geborgenheit, Sicherheit und Schutz.


Krippengruppe

(Würmchenkinder,Wiesenkinder)

Die Würmchengruppe wird von ca. 10 Kindern zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr besucht. Erzieherin und eine Kinderpflegerin sorgen sich für eine liebevollen und wertschätzenden Umgang und bieten Geborgenheit, Sicherheit und Schutz.

Schulkinder

Die Schulkindbetreuung am Nachmittag und in der Ferienzeit kann von Kindern der 1. bis zur 3. Klasse besucht werden.



Ergänzende Gesichtspunkte zu den einzelnen Altersstufen

Würmchen (1-3 Jahre)

Was unterscheidet ein Kind im Krippenalter vom Kindergartenkind - bis auf die Tatsache, dass das Krippenalter die Zeit im Leben ist, in der es am meisten lernt. Sie beschäftigen sich eingehend mit Dingen. Sie ordnen und vergleichen, sie experimentieren und variieren, sie analysieren und stellen Zusammenhänge her.
Beobachtung ist die Grundlage der Arbeit mit den Würmchen. Das Wahrnehmen der kindlichen Bedürfnisse und dessen was Kinder können, spielt eine zentrale Rolle.

Wiesenkind (3-4 Jahre)
Hier teilt sich der Stand der Kinder. Die eine Gruppe kennt die Einrichtung schon durch den Besuch der Würmchengruppe. Die anderen kommen gerade neu in die Gruppe und müssen sich erst eingewöhnen.
Grundfertigkeiten wurden schon erlernt und müssen noch gefestigt werden. Im Spiel, alleine und mit anderen Kindern, können die Kinder ihre Fähigkeiten ausbauen.
Im gemeinsamen Spiel, mit den Kindern, können Entwicklungsstand (Farbenlehre, Formen erkennen, Regelverständnis beobachtet und evtl. Rückstände durch gezielte Angebote aufgeholt werden.

 

Löwenzahnkind (4-5 Jahre)
Die Kinder besuchen, im Löwenzahnalter, die Einrichtung schon mindestens ein Jahr. Die Kinder kennen die Abläufe, Personal, Räumlichkeiten und finden sich in ihrer Einrichtung sehr gut zurecht.
Gezielte Angebote in diesem Alter sind abgestimmt auf den Entwicklungsstand und vermitteln neues Wissen über die Umwelt, den Körper, die Ernährung, ...
Entwicklungsrückstände in Sprache, Motorik, Sozial Verhalten,... werden durch Beobachtung und Testverfahren (Motoriktest, Sprachtest - Seldak,  Resilienz im Kindergartenalltag - Perik ) überprüft, und in Elterngesprächen ausgewertet und evtl. Schritte eingeleitet.

 

Pusteblume (5-6 Jahre)
In dieser Zeitschiene ist die Vorschule ein kräftiges Schlagwort. Durch Vorschulprogramme wie Zahlenland, Phonologische Bewusstheit, Rückenschule,... werden die Kinder auf ihre bevorstehende Schullaufbahn vorbereitet.
Durch gemeinsame Exkursionen zum Zahnarzt, Bäcker, Mühle, Tierpark, ... erlangen die Kinder Einblick in die „Erwachsenenwelt“ und können ihr Wissen durch Selbsterfahrung erweitern.
In Kooperation mit der Grundschule und dem Gesundheitsamt wird die Schulreife der Kinder überprüft und ein weiteres Vorgehen mit den Eltern besprochen.

Schulkind (1. - 3. Klasse)
Nach der Schule kommen die Kinder in den Kindergarten und finden ihren Platz im Arbeitszimmer. Dort können die Kinder unter Aufsicht ihre Hausaufgaben erledigen und sich anschließend im Haus oder in der Außenanlage austoben.

 

Übergänge


Eingewöhnung
Jederzeit können die Eltern ihre Kinder in unserer Einrichtung anmelden. Bei bekundetem Interesse wird die Familie mit den Notwenigen Unterlagen und Infos versorgt.
Die Eltern der angemeldeten Kinder werden zu einem Informationselternabend eingeladen. Hier können sie die Einrichtung besichtigen, Haus, Zielsetzung, Arbeitsweisen und das  Personal kennen lernen. Zudem wird an diesem Elternabend die Eingewöhnungsphase vorgestellt und besprochen. Hier ist auch Zeit für Fragen und Informationen.
So ist es dem pädagogischen Fachpersonal möglich, den neuen Kindern nach und nach die volle Aufmerksamkeit zu widmen. Die ersten Tage im Kindergarten werden ebenfalls zeitlich langsam gesteigert, um eine gute und langsame Eingewöhnung zu ermöglichen. Außerdem dürfen alle neuen Kinder in der Eingewöhnungsphase etwas Vertrautes von zu Hause wie z.B. Teddybär, Schmusetuch usw. mit in den Kindergarten bringen. Dies erleichtert den Kindern den Einstieg und gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit.

 

Integration der Wiesenkinder in die Regelkindergartengruppe

Gegen Ende der Krippenzeit werden die Kinder langsam an Ihre neue Gruppensituation gewöhnt. Es werden bewusst Begegnungsflächen mit der Löwenzahnkindergruppe und dem dazugehörigen Personal geschaffen. Durch gemeinsame Hofzeiten, Turnsituationen und Morgenkreise können die Kinder erste Kontakte und Freundschaften knüpfen. Am Tag des Gruppenwechsels rutschen die Kinder von der Krippengruppe in die untere Etage hinunter. Löwenzahn und Pusteblumenkinder empfangen die neuen Gruppenmitglieder feierlich. Oftmal nehmen sich hier auch Mama und Papa Zeit, um dem Tag einen feierlichen Rahmen zu geben.

 

Übergang Kindergarten Schule

Die Kindergartenvorschularbeit findet vom ersten Kindergartentag an statt. Das Kind erwirbt nach und nach die so genannten Vorläufer-Kompetenzen, die
für den weiteren Aufbau in der Schule notwendig sind (z.B. Förderung der Sprachkompetenz, gezielte motorische Übungen, Konzentrationsförderung, Ausdauertraining, Schulung der Mathematischen Kompetenz usw.).
Die Schulvorbereitung findet ihre Steigerung im letzten Kindergartenjahr in der Pustiarbeit . Hier wird gezielt mit den Großen auf ihren neuen Lebensabschnitt hingearbeitet.
Die von den päd. Fachkräften ausgewählten Themen werden vorbereitet, durchgeführt und reflektiert. Ab April des jeweils letzten Jahres wird ein Trainingsprogramm zur Steigerung der phonologischen Bewusstheit durchgeführt. Es baut das Fundament für einen mühelosen Lese und Schreibprozess.
Es werden verschiedene wichtige, schulvorbereitende Themen aufgegriffen, z.B. Sprachförderung, Mathematik, Naturwissenschaften, Berufe und Schule.
Die Arbeit der Kinder wird anhand von Arbeitsblättern oder am Aushang sichtbar dargestellt und dokumentiert. Am Ende des Kindergartenjahres werden die Kinder durch Schulbesuche, Hospitation der Lehrkraft und verschiedenen Gesprächen mit der Schule vertraut gemacht.
Der Abschied der Vorschulkinder wird bewusst zum Kindergartenjahresende gestaltet, z.B. durch besondere Aktionen wie ein Übernachtungsfest, „Rausschmiss“,  Schultütenbasteln,…..

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